Digitale Ökosysteme und Souveränität in der Energiewirtschaft – Insights vom ZVEI auf der E-World
Shownotes
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von „Expanding Utilities – dem IT- und OT-Podcast für die Energiewirtschaft von Atos“. In dieser Episode widmet sich Thomas Walter von Atos gemeinsam mit seinen Gästen Anke Hüneburg und Claudia Lorenz dem brandaktuellen Thema „Digitale Ökosysteme, Souveränität und Resilienz in der Energiewirtschaft“. Mit langjährigem Verbandseinblick erhalten Sie spannende Einblicke in praxisnahe Herausforderungen und Chancen rund um Vernetzung, Interoperabilität und die Balance zwischen Digitalisierung und Sicherheit.
Freuen Sie sich auf spannende Diskussionen zur Bedeutung von Datenökosystemen, sich wandelnden Marktrollen, strategischen Fragen rund um Versorgungssicherheit, den politischen Rahmen und die Rolle der deutschen Elektroindustrie als Taktgeber und Innovator. In persönlichen Erfahrungsberichten werden aktuelle Themen wie dezentrale Energieversorgung, Investitionssicherheit und Zusammenarbeit aller Akteure beleuchtet.
Doch das ist noch nicht alles: Unsere Gäste wagen auch einen Blick in die Zukunft und diskutieren, wie ein digitales, souveränes Ökosystem in der Energiewirtschaft 2030 aussehen könnte. Lassen Sie sich inspirieren und holen Sie sich fundierte Einblicke in die Transformation einer der spannendsten Branchen unserer Zeit!
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich willkommen zu einer weiteren Episode in unserem Podcast Expanding Utilities.
00:00:13: Heute sprechen wir im Thema über digitale Ökosysteme, über Souveränität und Resilienz in der Energiewirtschaft.
00:00:20: Und ich habe heute das Vergnügen.
00:00:22: Ich habe heute zwei Gäste, Frau Sitzer von dem Verband ZVEI.
00:00:27: Habe ich das richtig ausgesprochen?
00:00:30: Genau, nehme ich auf der einen Seite Anke Hühneburg und auf der anderen Seite Claudia Lorenz.
00:00:35: Darf ich Sie bitten, sich einmal vorzustellen und dann vielleicht auch etwas über die ZVEE zu sagen?
00:00:41: Ja, über
00:00:42: den ZVI zu sagen.
00:00:43: Ja,
00:00:43: über den Verband, den ZVI.
00:00:45: Ja, sehr gern.
00:00:46: Anke Hünneburg, ich leite im ZVI den Bereich Energie.
00:00:51: Und in dem Bereich Energie sind auch mehrere Fachverbände angesiedelt, unter anderem der Fachverband-Energie-Technik.
00:00:58: Da habe ich auch die Geschäftsführung inne.
00:01:00: Und wir beschäftigen uns natürlich mit allen Themen, was die Rahmenbedingungen und um die Technologien für die Stromnetze betrifft.
00:01:06: Ich nenne es aber gerne FormSmart.
00:01:08: Mieter geht wie bis zur Offshore-Plattform.
00:01:11: Da kommen wir gleich noch zu.
00:01:12: Also dieser Weg ist ja schon weiter als Mieter Turkish.
00:01:15: Das ist ja schon mal... Absolut,
00:01:16: absolut.
00:01:16: Das ist ein sehr breites Feld, aber ist auch eine Gruppe mit einer homogenen Interessenslage meistens.
00:01:22: Ja,
00:01:23: mein Name ist Claudia Lorenz.
00:01:24: Ich bin in besagten Bereichenergie tätig im Fachverband Energietechnik und kümmere mich vor allem um die Themen rund um Digitalisierung, in der Niederspannung vor allem und wir nennen das innovative Lösungen für Energienetze vor allem.
00:01:37: Sind Sie so lebt und stellen den Verband noch mal ein bisschen vor, was ist Ihre Aufgabe und was ist Ihre Zielsetzung?
00:01:44: Also der Verband ist ein sehr alter Verband schon.
00:01:46: Wir sind inzwischen über hundert Jahre alt.
00:01:48: Wir sind sehr breit aufgestellt.
00:01:51: Wir haben über tausend zweihundert Mitgliedsunternehmen.
00:01:54: Wir haben sieben Leitmärkte, wo wir die Interessen vertreten und haben noch so Querschnittsbereiche, wo sozusagen übergreifende Themen, die über alle Leitmärkte relevant sind, dann behandelt werden.
00:02:07: zu den Leitmärkten.
00:02:09: Dazu gehört Energie natürlich als einer, aber auch die Industrieautomaten.
00:02:14: Das Gebäude, die Mobilität, die Consumer.
00:02:17: Wir haben für die Mikro-Elektronik jetzt inzwischen auch einen eigenen Bereich.
00:02:22: Und die Medizintechnik ist auch noch im ZVI vertreten, also sehr breit aufgestellt.
00:02:27: Und zu den Querschnittsthemen, die sehr, sehr wichtig sind, immer wichtiger werden, gehört das Thema Elektrifizierung und Klima, das Thema Digitalisierung und Recht.
00:02:36: Da sind auch die ganzen Digitalrechtsakte, werden da übergreifend mittebehandelt.
00:02:42: Wir haben das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit, ein ganz großes Thema für die herstellende Industrie.
00:02:48: Und wir haben noch einen Bereich, Querschnitt auch, Global Affairs und Konjunktur.
00:02:52: Und Global Affairs ist natürlich im Moment im Zusammenhang mit den geopolitischen.
00:02:57: Situationen, die sich so immer wieder neu ergeben und auch viele Risiken mit sich
00:03:03: bringen.
00:03:04: Und zwar nicht nur zu wahlen.
00:03:05: Die Situation ergeben sich ja mittlerweile durchaus auch mal während einer Legislaturperiode.
00:03:09: Absolut, absolut.
00:03:10: Also von daher, das Stichwort Zölle ist ein Riesenthema und betrifft natürlich alle.
00:03:16: Sie sitzen beide in Berlin.
00:03:18: Sie sitzen sozusagen am Puls der Macht auch zusätzlich.
00:03:21: Ist das eine Korrelation?
00:03:22: Bringt das was, dass man so nah in der Regierung sitzt?
00:03:25: Also definitiv, wir sind ja mit unserem Büro tatsächlich auch ein Laufweite des Bundestags unterwegs und können das natürlich oft auch nutzen, wenn wir dann ins Gespräch kommen mit den Abgeordneten oder mit den Mitarbeitenden.
00:03:35: Und natürlich auch und das ist besonders wichtig mit den anderen Ministerien, die natürlich auch zum Teil wirklich in Berlin die Dinge da voranbringen.
00:03:42: Und das ist durchaus wertvoll.
00:03:44: Gleichwohl sind aber unsere Kollegen, die in Frankfurt sitzen, da ist der Hauptsitz, aber natürlich auch gerade in der digitalen Welt da immer in Austausch.
00:03:50: Also es ist schon hilfreich und vor allem auch die ganze Netz.
00:03:54: Werke und der, wenn wir heute sicherlich auch noch mal darüber sprechen, sind natürlich gerade auch für die Themen extrem wichtig.
00:04:00: Das Themenspektrum ist natürlich relativ weit.
00:04:03: Wir haben uns heute das Thema digitale Ökosysteme in der Energiewirtschaft herausgepickt.
00:04:07: Wir sitzen auch gerade hier auf der E-World-Sechs'n-Zwanzig.
00:04:11: Sie sind auch dort vertreten.
00:04:12: Und hier ist das Thema digitale Ökosystem der Energiewirtschaft einmal der Fokus.
00:04:17: Lassen Sie uns kurz noch nicht mal über den Begriff sprechen.
00:04:19: Was versteht der ZVEI?
00:04:21: Was verstehen Sie da drunter?
00:04:23: Ja, also das trifft tatsächlich den Systemgedanken.
00:04:26: Also wir würden sagen, dass auf jeden Fall ein vernetztes Datenbasiertes System darunter zu verstehen ist, vor allem von ganz vielen verschiedenen Akteuren, Netzbetreibern, Herstellern, Softwareanbietern und aber auch natürlich den Technologien, die auch eine Rolle spielen in diesem System, sei es die Wärmeprumpe, die Offshore-Plattform, die wir heute schon hatten.
00:04:45: Also da spielen viele verschiedene Aspekte hinein und da geht es dann um die Fragen rund um Interoperabilität.
00:04:52: Wie können diese Akteure miteinander sich austauschen beispielsweise?
00:04:56: Wie können wir in einem vernetzten Energiesystem Wertschöpfung generieren und aber auch vor allem wirklich an dem großen Thema Klimaschutz arbeiten?
00:05:03: Das ist aber relativ komplex geworden.
00:05:07: So ist es.
00:05:08: Wir haben eine ähnliche Diskussion ja nicht nur im Leitmarkt Energie.
00:05:12: Wie sieht das Datenökosystem aus?
00:05:14: Das betrifft natürlich die anderen Leitmärkte genauso.
00:05:16: Das ist im Gebäude genauso komplex.
00:05:19: Das ist bei der Mobilität komplex.
00:05:22: Gebäudemobilität sind auch die Schnittstellen.
00:05:24: dann zum Thema Energie, zu den Stromnetzen.
00:05:27: Also von daher, das ist ein Thema.
00:05:29: Wie kann man Datenökosysteme aufbauen?
00:05:32: Wie sichert man Interoperabilität, um dann neue Geschäftsmodelle daraus entwickeln zu können?
00:05:37: ein Riesenthema für uns im Verband.
00:05:40: Und der Schwerpunkt ist dann, sehen das die verschiedenen Player, die Marktrollen, ist es die Wertschöpfung oder die Governance, was ist sozusagen der Schwerpunkt?
00:05:46: oder ist es die Digitalisierung, ist es die IT oder gibt es gar keinen Schwerpunkt?
00:05:50: tatsächlich sowohl als auch.
00:05:52: Also wir müssen über alle Fragen nachdenken und das möglichst gleichzeitig und in hoher Geschwindigkeit.
00:05:57: Das muss man natürlich abschichten.
00:05:59: Man muss schauen, wo es jetzt vielleicht ein regulatorisches Thema was aufkommt, wo sind aber auch Innovationen in den Unternehmen entstehen, die begleitet werden können, wo vielleicht auch mein Austausch möglich ist, wo man technologisch auch mal in Forschungsprojekten aktiv werden kann beispielsweise.
00:06:13: Aber grundsätzlich ist alles relevant.
00:06:16: Alles hat einen Anteil an allem und man muss eben schauen, welche Marktrollen.
00:06:20: sich tatsächlich verändern.
00:06:21: Aber wir sehen das so wie Anke Hineburg das auch sagte.
00:06:23: Wir haben plötzlich Wärmepumpen, wir haben Elektroautos, wir haben aber auch mehr Familienhäuser, wir haben Industrie.
00:06:28: Also wir müssen von extrem vielen Seiten drauf schauen und am Ende da auch einfach immer wieder darauf hinwirken, dass die Mehrwerte klar sind.
00:06:36: Also sowohl für denjenigen, den Endkunden, aber eben auch für den Abgeordneten.
00:06:40: Der muss verstehen, was wir teilweise auch in unserer Energiebubble diskutieren.
00:06:44: Also das Spannende an diesen Datenökosystemen, Diskussionen ist ja... dass einem auch immer wieder neue Player über den Weg laufen.
00:06:52: Die sozusagen mit den Daten, dann neue Geschäftsmodelle entwickeln, die bringen ganz andere Anforderungen mit rein.
00:06:58: Und diese Akteursvielfalt, auch die Offenheit sozusagen zu gucken, wer kann denn eigentlich noch einen Beitrag dazu leisten, dass wir dieses Ökosystem zum Mehrwert für allen weiterentwickeln können.
00:07:09: Also das ist total spannend und macht unheimlich viel Spaß.
00:07:12: Das
00:07:12: finde ich sehr, sehr spannend.
00:07:13: Insbesondere das Thema Interoperabilität, was Sie genannt haben.
00:07:16: Wir merken das selber bei uns.
00:07:18: Wir sind ja ein IT-Dienstleister, wir merken, dass wir sowohl auf der strategischen Ebene, also wie baue ich IT-Infrastrukturen, strategisch auf, dass ich sicher bin, dass ich souverän bin, da kommen wir gleich noch drauf zu, auf der einen Seite, auf der anderen Seite bis ins Detail gehend, also wie mache ich sozusagen dann auch die Prozesse von nünftig §.
00:07:37: Energiewirtschaftsgesetz, also §.
00:07:41: Bis zum geht nicht mehr, bedeutet natürlich auch, dass das alles umgesetzt werden muss.
00:07:45: Da muss gesteuert werden, da muss geregelt werden und so weiter.
00:07:48: Das ist ein riesen komplexes Thema.
00:07:50: Und ich muss auch sagen, ich weiß nicht, wer den Überblick noch tatsächlich hat.
00:07:55: Ich denke, Sie haben den.
00:07:57: Aber wie Sie auch sagen, es kommen immer neue Player und aus meiner Wahrnehmung heraus, auch bei unseren Kunden, kommen natürlich dann noch das Thema auch dezentrale Energieversorgung jetzt mit rein.
00:08:05: Das heißt, man hat eigentlich schon mal, man geht auf das Netz, sieht, okay, da müssen wir eine Inter.
00:08:10: Operabilität haben, da müssen wir die IT-Lösung haben.
00:08:13: Jetzt haben wir aber dann trotzdem noch mal auf einmal eine dezentrale Situation, wo die Energiewirtschaft sich auch entsprechend aufstellt oder auch vielleicht gar nicht so das wünscht, dass man das Ganze hat wegen Versorgungssicherheit und so weiter.
00:08:24: Also von daher haben Sie ein sehr, sehr spannendes Feld, aber Sie scharren es schon.
00:08:28: Kommentieren Sie das gerne.
00:08:29: Ja, weil das ruft danach.
00:08:31: Weil sie gesagt haben, wir hätten bestimmt den Überblick.
00:08:33: Wenn wir heute glauben, wir haben den Überblick, kommt morgen eine neue Situation um die Ecke und dann fangen wir wieder an sozusagen zu gucken, welcher Baustein kommt jetzt neu dazu, welcher ist vielleicht hat sich anders entwickelt.
00:08:44: Insofern versuchen wir schon.
00:08:46: Ich sage mal, im groben Überblick zu behalten.
00:08:48: Aber unsere Aufgabe im Verband ist ja auch, eine Plattform zu schaffen, wo alle Stakeholder sich wiederfinden, die gemeinsam Interessen diskutieren können und auch gucken können, wie kommen wir voran.
00:09:00: Und das ist natürlich unser Hauptgeschäft.
00:09:03: Manchmal sage ich auch, wir müssen nicht alles bis ins Detail rein, wir müssen nur wissen, Wer weiß es, wen können wir anrufen, wen können wir fragen.
00:09:11: Und auch das ist ja Teil der Verbandsarbeit, dass man einen riesen Netzwerk hat an Mitgliedern, aber auch an Stakeholders außerhalb der Mitgliedschaft, wo wir dann auch uns austauschen können und dann wieder sozusagen einen Puzzlestein dazu fügen können.
00:09:25: Und das ist, glaube ich, das Wichtigste.
00:09:27: Ich würde jetzt mal sofort nicht den Anspruch erheben, dass wir den kompletten Überblick haben.
00:09:32: Wir geben uns Mühe, aber es ist unheimlich viel Musik und Bewegung drin.
00:09:35: Und das ist ja auch gut so, dass ich ganze Thema weiterentwickelt.
00:09:39: Ich wollte gerade sagen, wenn man einen Job hätte, der jeden Tag ähnlich ist, dann wäre man da falsch, weil es gibt sehr, sehr viele Situationen, wo man morgens ins Büro kommt und Dinge passieren, die man nicht entferntesten voraussehen konnte.
00:09:52: Stichwort Anfang des Jahres war das Thema Stromausfall in eine vermeintliche Winterruhe hineinkommen.
00:09:58: Und da hatten wir dann natürlich Themen auch von Medien und von Abgeordneten, auch aus dem Ministerium zum Thema Resilienz auf einmal auf dem Tisch, wo wir zum Glück schon mal ganz gut vorbereitet waren.
00:10:08: auch in der Mitgliedschaft schon viel begonnen hatten, an den Themen zu arbeiten, um auch einfach festzustellen, wo können Dinge auch geändert werden, wo können wir aktiv werden.
00:10:16: Aber das sind Dinge, die kann man natürlich nicht vorhersehen.
00:10:18: Man kann gewisse politische Stoßrichtungen natürlich erahnen, wenn es Wahlen gibt, aber ganz viel entsteht auch einfach.
00:10:25: Und da ist das System, das komplexe Energiesystem auch einfach wirklich, ich will nicht sagen lebende Organismus, aber... entwickelt sich so rasant.
00:10:33: Das ist eine riesengroße Herausforderung, aber macht es auch spannend, da einfach auch ein Stück weit mitzugestalten.
00:10:37: Also Stichwirt-IVA ist ja schon gefallen.
00:10:40: Wie funktioniert es denn jetzt konkret?
00:10:41: Wie kriegen wir die Steuerbarkeit umgesetzt?
00:10:44: Und da ist schon ganz schön viel Musik drin.
00:10:46: Ich kann Ihnen aus persönlicher Erfahrung von Projekten bei Energiewirtschaftskunden sagen, sehr komplex.
00:10:51: Es ist ein sehr komplexes Thema, weil es auch nicht eine Lösung gibt, sondern weil die Lösungen sehr heterogen sind.
00:10:57: Und da brauchen Sie jemanden, der das versteht.
00:11:00: und auch eine Auswahl treffen kann und auch die Schwerpunkte entsprechend setzen kann.
00:11:04: Wenn wir über die Messe gehen und wenn wir auf die Energiewirtschaft schauen, dann treffen wir auf zwei große Themen, insbesondere auf das Thema Transformation.
00:11:13: Also ihre Mitglieder verändern sich und sie werden natürlich in dem politischen Feld auch diese Transformation begleiten müssen.
00:11:21: Und wir haben das Thema Souveränität, also auch eines der Schwerpunkte, mit dem wir als IT-Dienstleister auftreten.
00:11:27: Wir haben die Bedarfe unserer Kunden zu sagen, wir müssen mehr Souveränität in unseren IT-Strukturen schaffen.
00:11:34: Auf der einen Seite, auf der anderen Seite wollen wir aber alle Möglichkeiten, die die IT bietet, nutzen.
00:11:40: Und das widerspricht sich zum Teil.
00:11:43: Aber ich würde ganz gerne mit Ihnen in das Thema Souveränität und Souveräne Infrastrukturen mal einsteigen und auch ihre Perspektive.
00:11:51: Das wird ja sehr inflationär gebraucht.
00:11:53: Was bedeutet für Sie, wie definieren Sie die Souveränität für Energieinfrastruktur ganz praktisch?
00:12:00: Wir würden das mal versuchen auf die Formel zu bringen, dass man sagt, es geht dabei um die Kontrolle des Betriebs der kritischen Infrastruktur.
00:12:08: Aber auch die Sicherheit der Infrastruktur, die Integrität und natürlich auch die strategische Weiterentwicklung.
00:12:14: Also gerade, wenn wir in eine dezentralere Versorgung kommen und auch eine vielleicht stärkere grenzüberschreitende Energiehandel oder Energieaustausch, da kommen sehr viele Aspekte rein.
00:12:24: Es geht natürlich auch um die Frage, Souveränität der Lieferketten.
00:12:28: Also das wäre natürlich immer ein Thema, was wir natürlich präsent in unserer Mitgliedschaft sehen, aber das hatten wir beispielsweise in bestimmten kritischen Netzsituationen auch dann mitbekommen, dass Netzbetreiber sagen, es ist extrem wichtig, dass die Komponenten verfügbar sind, dass die Partnerfirmen, die Dienstleister verfügbar sind und dass auch einfach das Know-how da ist.
00:12:46: Also wie Sie sagen, in bestimmten Zukunftsprojekten, aber eben auch beim Thema Sicherheit.
00:12:51: Und ich glaube, da ist jetzt natürlich durch verschiedene Aspekte, die außerhalb unseres Das Bereich liegt eine besondere Aufmerksamkeit da.
00:12:59: Und das ist auch gut, darauf zu schauen, was es möglich ist, gerade beim Thema Transparenz.
00:13:03: Da kommen wir bestimmt gleich noch mal drauf.
00:13:05: Wo sind davor Nachteile?
00:13:06: Wir sehen, dass es optimistisch das da Wege gibt, das richtige Maß zu finden.
00:13:11: Aber die Bedeutung ist enorm gestiegen.
00:13:13: Ich glaube, die letzten zehn Jahre haben wir sehr stark über Klimaschutz gesprochen.
00:13:17: Und das bleibt weiterhin extrem wichtig.
00:13:19: Und Netzausbau bleibt extrem wichtig.
00:13:20: Aber wir schauen jetzt doch eben auch von dem Thema Sicherheit noch mal stärker auf die Infrastruktur.
00:13:25: Beim Thema Sicherheit haben Sie gerade auch angesprochen, ist es relativ wichtig, dass die verschiedenen Akteure zusammenarbeiten.
00:13:32: Zumindest habe ich das aus Ihrem Beitrag jetzt gerade entnommen.
00:13:35: Und auf der einen Seite, auf der anderen Seite haben Sie gesagt, naja, so transparent will man vielleicht auch gar nicht sein.
00:13:40: Das haben die zwar so nicht gesagt, aber das kauft man sozusagen ein.
00:13:43: Wenn man zusammenarbeitet, dann muss man natürlich auch transparent sein.
00:13:45: Die Marktrollen müssen entsprechend transparent sein.
00:13:48: Wie ist denn Ihre Perspektive und wie ist denn Ihre Erfahrung auch vor allen Dingen damit, wenn wir dazu kommen?
00:13:53: Zum Thema Transparenz und auch zum Thema Souveränität.
00:13:56: Ich fand es gerade ganz spannend in der Lieferkette.
00:13:58: Das erweitert ja sogar nochmal den Kreis.
00:14:00: Das ist ja nicht nur in der Energieversorgung, sondern auch in den Zulieferern muss ja dann eben nochmal eine entsprechende.
00:14:05: Wie nehmen Sie die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und zur Schaffung von Transparenz von Ihren Mitgliedern und in der Energiewirtschaft wahr?
00:14:12: Ja, da haben wir ja verschiedene Diskussionen.
00:14:14: Wenn wir jetzt zum Beispiel an den Netzbetrieb denken, gibt es ja die Diskussion darum, wer muss Kenntnisse haben über bestimmte neuralische Punkte, wie es gerne heißt, also wo sind bestimmte Netzbetriebsmittel im Einsatz.
00:14:25: Da ist aus unserer Sicht schon der Weg möglich, dass man sagt, es gibt einfach verschiedene Nutzergruppen.
00:14:30: Also man kann alles für jeden offenlegen, das ist aber gar nicht sinnvoll.
00:14:33: Man kann trotzdem schaffen, dass diejenigen, die diese Informationen brauchen für den Netzbetrieb, dass die natürlich das zur Verfügung stellen.
00:14:41: Natürlich trennen Transparenz und Sicherheit dürfen aber dabei nicht das Kind mit dem Bade ausschütten, weil wir trotzdem auch sagen, es gibt ja auch berechtigte neue Player, die ins Netz wollen.
00:14:51: Die sagen, ich würde aber gerne wissen, wo stehe ich dann mit meinem Netzanschluss begehren.
00:14:55: Stich wird große neue Stromspeicher.
00:14:58: Die haben auch ein berechtigtes Interesse zu wissen, wie lange dauert es denn?
00:15:01: Da habe ich eine Chance mit meinem Projekt hier erfolgreich auf den Boden zu kommen.
00:15:06: Und das kann man durchaus trennen.
00:15:07: Also sicherheitsrelevante Themen, da auch ein Stück weit zu trennen von Transparenz.
00:15:11: ist, glaube ich, sinnvoll und ich glaube, da ist die Energiewirtschaft gut aufgestellt.
00:15:15: Aber ich glaube, dass es vielleicht auch ein bisschen durch die Gaskrise entstanden ist ein Bewusstsein da, es geht auch nur gemeinsam.
00:15:21: Also das haben wir aus den Berichten auch entnommen in kritischen Situationen wie verschiedenen Stromausfällen, dass da alle zusammenarbeiten müssen.
00:15:28: Da muss der Netzbetreiber mit dem THW vor Ort und der Feuerwehr und der Bezirksverwaltung sich austauschen, was bisher nicht vielleicht originäres Tagesgeschäft täglich war, aber das ist wichtig, also auch Notfallsituationen.
00:15:40: vorzubereiten und nicht immer nur allein die harte Frage zu beantworten, wo kriege ich jetzt fünf Kilometer Kabel her, sondern auch wie kann ich diese Situation managen?
00:15:49: Ich glaube, da gibt es auch eine Transformation im Bewusstsein.
00:15:52: Da gibt es keine anklagende Haltung, sondern es ist gemeinsam, wir sitzen gemeinsam in diesem Boot und das können wir gemeinsam gestalten.
00:15:58: Und ich glaube, das ist ein Umdenken, was da auch stattfindet.
00:16:01: Und politisch vielleicht noch als einen Einschub ist da natürlich auch die Frage, welche Komponenten haben wir in unseren Netzen, welche Hersteller haben wir vor Ort?
00:16:09: vielleicht auch ein Stück weit zu schützen, dass wir da auch unabhängig bleiben.
00:16:13: Also ich würde gerne nochmal den Bogen schlagen, sozusagen von Souveränität über Transparenz und dann, was ist das eigentlich für die Hersteller?
00:16:22: Also das, was wir erlebt haben, was es so vorher ja noch nie gab, war durch die Corona-Pandemie, dass Lieferketten abgerissen sind.
00:16:30: So, das gab es vorher noch nicht.
00:16:32: Und das hat natürlich auch zu Umdenken bei den Herstellern bezüglich der Lieferketten geführt.
00:16:38: Also man ist da inzwischen viel, viel diverser unterwegs und versucht auch, Abhängigkeiten von einzelnen Differanten entsprechend an zu minimieren.
00:16:48: Das ist der eine Punkt.
00:16:49: Der andere Punkt ist natürlich durch die Energiepreiskriege.
00:16:51: Claudia hat es gesagt.
00:16:53: Gab's mit mal einen Investitionsschub, auch in erneuerbare Energien, den es so noch nie gegeben hat, was zu einer extremen Nachfrage auch an Technologien geführt hat.
00:17:04: Und natürlich waren die Produktionskapazitäten dafür nicht ausreichend.
00:17:07: Und man schafft die auch nicht eben mal in so einem halben Jahr, sondern wenn man so ein Trafowerk baut, das dauert.
00:17:13: drei, vier, fünf Jahre, bis der erste Trafo dann da rausgeschoben wird.
00:17:17: Und das ist natürlich auch eine Riesenherausforderung.
00:17:19: Und dann kam natürlich sofort die Diskussion, ja, wie kriegen wir denn das jetzt alles gemanagt, bauen wir weiter die Kupferplatte aus und dann kommt das Thema Digitalisierung dort ins Spiel, wo man dann sozusagen die Netze... effizienter betreiben kann, besser auslasten kann.
00:17:35: Und das ist ja dann wieder das Thema Transparenz, dass ich sozusagen das bis in alle Spannungsebenen runter Transparenz habe.
00:17:43: Was habe ich eigentlich an Kapazitäten da?
00:17:46: Wie kann ich die besser ausnutzen?
00:17:49: Um dann auch wiederum, ich sage mal, und das ist ja so ein Stück weit auch Teil der politischen Diskussion, wie kriegt man das jetzt ausbalanciert, dass die benötigten Technologien für den Netzausbau, den Umbau, auch den Ersatz von alten Komponenten im Netz, wie kriegt man das miteinander gemetscht?
00:18:08: So, und das ist das eine riesen Herausforderung.
00:18:10: Und wie schafft man die Waage zwischen Digitalisierung und Sicherheit, also bei uns in den ... nicht nur in den Projekten, sondern auch in den Diskussionen mit den Kunden, haben wir immer die Situation, wenn wir über Cyber-Sicherheit sprechen, über Auto Security, jeder Art von Digitalisierung.
00:18:27: Jeder Sensor, der eingebaut wird, jeder Trafer, der digitalisiert wird, ist immer auch ein Eingangstor für Cyber-Angriffe.
00:18:34: Wie schafft man diese Waage?
00:18:35: Also wie diskutieren Sie das in Ihrem Haus und in der politischen Ebene?
00:18:39: Also das ist ein ständiges Thema und ich meine das beste Paradebeispiel ist das Smart-Meter-Gateway, wo wir ja lange, sehr lange darüber diskutiert haben und teilweise auch sehr viel.
00:18:50: Ich bin auch schon etwas länger dabei und habe die Diskussion schmerzhaft miterlebt.
00:18:56: Am Ende des Tages glaube ich jetzt auch aufgrund der Veränderung in den Rahmenbedingungen, sind wir da richtig unterwegs.
00:19:03: Und wir müssen, ob wir jetzt die gleichen Sicherheitsanforderungen mit allen bürokratischen Aufwendungen, die da dranhängen, für andere Technologien anwenden.
00:19:10: Das wird sicherlich auch eine politische Diskussion werden.
00:19:14: Aber Fakt ist, keiner will, dass wir irgendwie Technologien in unsere kritische Infrastruktur bringen, die am Ende des Tages sozusagen angegriffen werden können.
00:19:24: Und da gibt es verschiedenste Regularien, die darauf abzielen, dass das sozusagen sichergestellt wird.
00:19:31: Und da bin ich auch sehr optimistisch, dass wir da gut unterwegs sind.
00:19:35: Nichtsdestotrotz sehen wir ja in der, ich sag mal, energiepolitischen Gemengelage, dass wir eben auch Technologien in den Netzen haben.
00:19:44: Ich formuliere mal vorsichtig, die nicht so aus vertrauenswürdigen Ländern kommt.
00:19:47: Das ist eine hochpolitische Diskussion.
00:19:50: Aber die muss geführt werden.
00:19:52: Und da müssen wir auch am Ende des Tages, ich sage mal, eine gemeinsame Meinung dazu finden.
00:19:57: Aber wir sehen das als ein Muss.
00:19:59: Das Thema Cyber-Sicherheit ist ein Muss.
00:20:01: Immer wenn eine digitale Anbindung an einer Technologie dran ist, muss sichergestellt sein, dass das nicht missbraucht werden kann.
00:20:09: Absolut.
00:20:10: Also ich würde es gerne noch mal aus leidenschaftlicher Überzeugung unterstreichen.
00:20:13: dass es wirklich essentiell ist, dass wir da die Sicherheit herstellen und auch eine gewisse Ehrlichkeit in die Diskussion mit reinbringen, dass Sicherheit und Unabhängigkeit nicht für Null zu haben ist.
00:20:23: Das gehört dazu.
00:20:24: Trotzdem gibt es da sicherlich einige Erfahrungen aus dem beschriebenen Prozess, wo man immer sehr kritisch sein muss.
00:20:29: Aber ich glaube, das ist extrem hilfreich und ich glaube am Ende auch nachhaltiger, wenn wir uns da gut aufstellen.
00:20:36: Denn wir wollen uns allein nur mal einen Tag vorstellen, dass wir keine einzige PV-Anlage mehr ans Netz bekommen, weil es keinen weg... der beispielsweise aus europäischer Produktion mehr gebe und da hätten wir uns ins eigene Fleisch geschnitten.
00:20:47: Also insofern ist das eine sehr schwierige Diskussion, gerade im Thema Kosten, Energiewende, Belastung auch, der Stromkunden, Energieintensivindustrie und und und, aber da muss man schon wirklich gut hingucken.
00:21:00: Tatsächlich geht das Thema von den technischen Komponenten auch in die IT rein, insbesondere dann, wenn jetzt Projekte initiiert werden, indem man tatsächlich eigene Rechenzentren schafft und eigene Infrastruktur schafft, dann muss man die Komponenten ja auch irgendwo herkaufen.
00:21:17: Und die kommen eben auch in der Regel nicht aus Deutschland, sondern müssen dort dann verbaut werden.
00:21:22: Da muss man immer fragen, wie man damit umgeht.
00:21:24: Das ist immer diese Waage zwischen Möglichkeiten und Gefahr.
00:21:28: Aber das, wie Sie es auch beschreiben, ist am Ende tatsächlich ein Abwägen.
00:21:32: Ich glaube nicht, dass man das in die eine oder andere Richtung übertreiben darf.
00:21:37: Sie haben gesagt, Sicherheit hat alles einen Preis, aber natürlich muss ich natürlich auch die Möglichkeiten nutzen können.
00:21:42: Und das ist, glaube ich, auch schwierig abzuwägen.
00:21:44: Aber wenn ich richtig verstehe, sehen Sie das auch als eine Ihrer Aufgaben, die Vermittlung dazwischen den Akteuren zu machen.
00:21:49: Auf jeden Fall.
00:21:49: Also gerade beim Thema Rechenzentren sind wir natürlich als Gesamtverband auch aktuell extrem eng dran.
00:21:55: Also die deutsche Elektroindustrie ist natürlich einer der Ausrüster mit für die Rechenzentren, die entstehen.
00:22:01: Und gerade wenn wir in das Thema künstliche Intelligenz schauen und da auch die Chancen für die deutsche Industrie und auch den Mittelstand sehen und die Energiewirtschaft, dann ist es wichtig, da auch eine gute Balance hinzubekommen.
00:22:11: Also ich glaube, Das ist das Richtige, was Sie auch sagen, dass da eine gewisse Balance hergestellt wird und so geht der Weg nur gemeinsam.
00:22:18: Ich glaube, wir können jetzt auch nicht erwarten, dass in Deutschland nur noch Rechenzentren mit Komponenten deutsche Hersteller entstehen.
00:22:24: Da scheitern wir schon allein beim Thema seltene Erden.
00:22:27: Also insofern müssen wir uns da auch, glaube ich, ein bisschen ehrlich machen.
00:22:29: Aber es gibt da schon eine andere Aufmerksamkeit dafür.
00:22:32: Also die Balance ist, glaube ich, das, was Sie auch gesagt haben.
00:22:35: Es ist ja nicht so, dass wir da völlig auf der Grünenwiese anfangen.
00:22:38: Also es gibt ja auch durchaus Regularien, die... einzelnen Akteure dort auch in die Pflicht nehmen, da stärker hinzugucken.
00:22:45: Nichtsdestotrotz muss man sagen, die geopolitische Situation, wie sie sich entwickelt, erfordert eben mehr Aufmerksamkeit.
00:22:52: Man muss nur wirklich aufpassen, dass die Politik nicht mal über das Ziel hinaus schießt.
00:22:56: Dann ist genau das Thema, die richtige Balance zu finden.
00:22:59: Und das ist auch für die Bundesregierung nicht so einfach.
00:23:02: Aber da sind, wie gesagt, verschiedene Stakeholder damit am Werk.
00:23:05: Wir versuchen uns da auch an der Diskussion zu beteiligen, weil natürlich unsere Unternehmen auch, ich sage mal, ja nicht nur in Deutschland produzieren, sondern auch in anderen Ländern, in Europa, aber auch außerhalb von Europa.
00:23:16: Und die kommen natürlich mit einem ganz anderen Blick nochmal.
00:23:18: Und es ist ja auch keine reine deutsche Diskussion.
00:23:21: Und was ich so besonders spannend finde, ist, dass wir gerade bei der Diskussion um eine nationale Rechenzentren-Strategie und ein neues geschaffenes Digitalministerium auch plötzlich Diskussionen auch zusammenführen.
00:23:33: Also, dass wir das diskutieren, welche Auswirkungen hat die Infrastruktur bei den Rechenzentren auf die Energiewirtschaft?
00:23:40: Also können die Ideen, die Innovationen, die Geschäftsmodelle da auch umgesetzt werden, die wir für eine stark vernetzte Energiewirtschaft brauchen, hängt unmittelbar damit zusammen.
00:23:48: Rechenzentren hängen wiederum mit Netzhandschlüssen zusammen und mit Energieversorgung vor Ort oder verteilt.
00:23:54: Also das ist wieder das Thema, alles hängt mit allem zusammen.
00:23:57: Und deswegen ist es, glaube ich, ganz gut da wirklich gut hinzugucken.
00:24:00: Jetzt haben Sie am Anfang und auch in den Vorgesprächen schon bereits gesagt, dass ganz wichtig ist, um das Ganze tatsächlich hinzubekommen, dass eine Transparenz notwendig ist.
00:24:11: Und Sie hatten im Vorgespräch gesagt über alle Spannungsebene.
00:24:13: Ich würde ganz gerne mit einer kleinen provokativen These dann nochmal einsteigen des Thema.
00:24:19: Und weil Sie es auch gerade gesagt haben, Sie haben das Thema dezentrale Energieversorgung angesprochen.
00:24:24: Jetzt stellen wir uns vor, wir würden investieren in eine ausschließlich dezentrale Energieversorgung, also über kleine Quartiere, einzelne Häuser, Blocks und so weiter.
00:24:33: Und wir bräuchten das Netz gar nicht.
00:24:35: Das ist jetzt sehr provokativ, ich weiß die Hühne, ich schaue mich jetzt gerade ganz entsetzt an.
00:24:39: Nein.
00:24:40: Aber diese Perspektive bringt uns vielleicht auch zu der Situation, weil das ist natürlich eine Frage, die auch hier diskutiert wird.
00:24:46: Warum wird nicht auf dezentrale Energieversorgung als Strategie gesetzt?
00:24:52: Das Szenario, was Sie beschreiben, würde ja jetzt weitergesponnen davon ausgehen.
00:24:58: Das ist quasi... Unendlich viele Insellösungen gibt, die nicht miteinander vernetzt sind.
00:25:03: Und das muss ich ganz ehrlich sagen, kann ich mir als Ingenieurin nicht vorstellen, weil ich glaube in der Vernetzung, auch wenn wir mehr dezentrale Erzeuger haben, liegt ja quasi auch ein Teil des Sicherheitsaspekts.
00:25:17: Und insofern, ich weiß, dass es immer mal Diskussionen dazu gibt, aber auch so ein Inselnetz.
00:25:23: muss ja sozusagen auch gewisse Redundanzen schaffen in diesem Inselnetz, um eine Versorgungssicherheit zu haben.
00:25:30: Und da glaube ich, das ist dann auch eine betriebswirtschaftliche Abwägung.
00:25:33: Glaub ich einfach, dass die Vernetzung, so wie wir sie haben, die Vermaschung auch der Netze untereinander ein wichtiger Aspekt sind, wo wir auch stark sind.
00:25:42: Also ich meine, wenn man sieht, wie groß die Ausfallzeiten in Deutschland sind im Vergleich zu anderen Ländern, da sind wir immer noch Spitze.
00:25:48: Und da muss man auch sagen, trotz aller Komplexität, die das Ganze ist, bekommen hat, ist das ja auch ein Mehrwert, den wir haben in Deutschland.
00:25:56: Wir kennen die ganzen Geschichten von anderen Ländern, wie oft und wie lange da der Strom ausfällt und wie die sich dann zu behelfen wissen.
00:26:03: So was haben wir ja nicht in Deutschland.
00:26:06: Und das ist, glaube ich, auch ein Erfolg der Vermaschung, natürlich auch ein Erfolg der Ingenieure, die da alle daran arbeiten.
00:26:11: Jetzt haben Sie doch auch eine Brücke zu dem Ingenieurswesen geschafft.
00:26:14: Genau.
00:26:15: Lorenz, Sie wollen das noch kommentieren.
00:26:16: Ja, also im Prinzip auch nochmal unterstreichen.
00:26:18: Also ich glaube gerade die Ereignisse auf der iberischen Halbinse, die zwar noch nicht final komplett ausgewertet sind, haben aber schon in den ersten Auswertungen ergeben, dass da insbesondere der Grad der Vernetzung in den kontinentaleuropäischen Strommarkt nicht so groß war und das möglicherweise eventuell auch hätte helfen können.
00:26:37: Also insofern wäre ich da auch... Team, Team.
00:26:39: Also, ich glaube, das geht auch da nur gemeinsam.
00:26:42: Und die Insellösung können mitunter sicherlich sinnvoll sein.
00:26:45: Aber ich glaube, das Thema Auto-Key ist nicht mit Dezentralisierung gleichzusetzen.
00:26:50: Das ist ein oft gehegter Vorwurf in Richtung Dezentralisierung und erneuerbare Energien, der, glaube ich, zu kurz greift.
00:26:57: Also, das ist seltenst der Anspruch.
00:26:59: Ich will mich jetzt nur noch mit mir selbst begnügen, sondern das ist oft gerade Klimaschutzanstrengung und vieles andere mehr.
00:27:06: Also, ja.
00:27:08: Also die Bedarfstrag ist glaube ich klar und ich sehe das sehr schon.
00:27:10: vielen Dank dafür.
00:27:11: Also ich fand das war schon fast ein Tutschlagsargument, was sie gebracht haben und das ist natürlich auch ein Aspekt, den ich gerne aufnehme vor allen Dingen, wenn ich danach gefragt werde.
00:27:19: Was mir ein bisschen schwer gefallen ist, das tatsächlich so auf den Punkt zu bringen.
00:27:22: Muss ich irgendwie jetzt ein sehr großes Kompliment machen.
00:27:25: Danke schön.
00:27:26: Also da haben Sie jetzt auch wie es sowieso überzeugt, aber das fand ich sehr, sehr fokussiert.
00:27:31: Ehrlich gesagt, das ist ja auch ein Teil unserer Aufgabe, dass wir die Dinge vereinfachen und versuchen auf den Punkt zu bringen.
00:27:36: Das gelingt uns immer mal mehr und mal weniger.
00:27:40: Aber es ist oftmals so viel Emotionalität in vielen Diskussionen drin, dass man das dann mal wieder sagt, jetzt überlegt doch mal genau, was bedeutet das.
00:27:49: Ich habe den Eindruck, dass Sie schon ganz genau oder wir auch, wir als Gesellschaft, Sie aber auch als Vertreter der als Verband durchaus wissen, was notwendig ist.
00:27:58: Also wir hatten ja jetzt gerade das Thema Transparenz über alle Spannungsebenen, Interoperabilität, also Zusammenarbeit und so weiter.
00:28:05: Das haben wir.
00:28:06: Also die Voraussetzung kennen wir, wir wissen, was notwendig ist.
00:28:10: Was brauchen wir denn dazu?
00:28:12: Also wie kommen wir denn dahin?
00:28:14: Zum einen haben wir natürlich das Thema Innovation und Technik.
00:28:17: Das ist ein ganz wesentlicher Punkt und ich glaube, da schlägt auch in vielen Unternehmen und auch wirklich auch in unserer Mitgliedschaft, muss man auch mal kurz die Lanze brechen, wirklich von kleinen mittelständischen, familiengeführten Unternehmen bis zum Weltkonzern, schlägt das Herz in der Brust der Menschen, die dort arbeiten, egal in welcher Berufsform diese Technologien voranzubringen und da auch wirklich Weltklasse zu entwickeln, auch für den Export in die Welt.
00:28:39: Also ist das eine.
00:28:40: Wir haben aber dann auf der anderen Seite die Frage, wie kriegen wir die Dinge ins Lauf?
00:28:44: diejenigen, die sie dann einsetzen, die Netzbetreiber, die brauchen den richtigen Rahmen dafür, dass sich das Ganze als Geschäftsmodell auch trägt, dass sie die Kosten gut umlegen können und dass die Digitalisierung beispielsweise sich rechnet.
00:28:55: Also das wäre ein Punkt.
00:28:56: Insofern braucht es da auch einfach den Rahmengeber, den Rahmensätze.
00:28:59: Und da hakt das natürlich manchmal, wenn es um das Thema Planungssicherheit geht und Verlässlichkeit.
00:29:04: Also das kennen Sie auch aus Ihrem Alltag mit den Kunden.
00:29:07: Und das kennen wir auch alle aus unserem Privatleben.
00:29:09: Wer trifft gerne eine Entscheidung, bei der er sich nicht sicher sein kann, als sechs Monate eine gute Entscheidung ist.
00:29:15: Zumal wenn die Investitionen so hoch sind.
00:29:17: und bei den letzten Betreibern reden wir über Milliardenbeträge in den Ausbau.
00:29:21: Da geht es nicht um die Frage welchen Kühlschrank wir uns jetzt kaufen, sondern da hängen ja dann eben auch gerade, wenn wir in die kommunale integrierten Unternehmen die Stadtwerke denken, ganz ganz viel dran, die auch eine andere Funktion haben vor Ort.
00:29:33: Das braucht das, es braucht die Technik, es braucht den Willen dazu, es braucht den politischen Willen, den gesellschaftlichen Willen, auch Diskussionen, auch gut zu führen und auch ein Stück weit auszuhalten, auch gegen Gegenwind.
00:29:44: Weil die Überzeugung dahinter steht, es gibt wenig Alternative zu dem Weg.
00:29:48: Und dann am Ende wirklich den harten Kampf auch um die Regulierung, um den Gesetzestext in jedem Paragrafen.
00:29:54: Und da kommen wir dann auch wieder um...
00:29:56: Wie soll die ausgeprägt werden?
00:29:57: Wie soll die Zukunft die ausgeprägt
00:29:58: werden?
00:29:58: Also wenn wir zum Beispiel... Bei dem Thema Anreizregulierung, was dem ein oder anderen durchaus bekannt ist für die Netzbetreiber, denken also zum einen an welche Kosten kriege ich wie sozusagen angerechnet oder genehmigt.
00:30:10: Und wie sehen am Ende dann auch die Netzgebühren aus?
00:30:13: Jetzt mal vereinfacht gesprochen, das sind ja so die zwei Schuhe, die da zusammenpassen.
00:30:17: Und wir dann aber auch die Frage gerade bei der Digitalisierung, wie können diese Aufwendung wirklich angerechnet werden?
00:30:23: Also wie kann ich unter dem Stichwort, wie es jetzt diskutiert wird, Energiewendekompetenz, wie kann das da zum Tragen kommen?
00:30:29: Also ein Netzbetreiber, der schon vorangeht und sagt, ich investiere, der kriegt das bis jetzt noch nicht so wirklich vergütet.
00:30:35: Und dabei ist sich dann wiederum die Katze in den Schwanz.
00:30:37: Wir kommen da nicht voran, wir kriegen die Transparenz nicht hin, die wir eigentlich bräuchten, wo wir auch einfach Kostenersparnisse hinbekommen am Ende des Tages, langfristig.
00:30:46: Also das wäre ein konkretes Beispiel.
00:30:47: Da gibt es aktuell Konsultationen dazu, wo es einfach auch gute Vorschläge gibt.
00:30:52: Und ich glaube, das wird auch so langsam gehört.
00:30:54: Also da, um da vielleicht auch nochmal so diesen... politischen Bogen aufzuspannen.
00:30:58: Wo kommen wir eigentlich her?
00:31:00: Wir haben ja in den vergangenen zehn, zwanzig Jahren die Netze im Rahmen der Regulierung sehr auf Kosteneffizienz, Kosteneffizienz, Kosteneffizienz getrimmt.
00:31:10: Also die Netzentgelte sollten rund darunter.
00:31:13: Das hat dazu geführt, dass wir bei vielen Investitionen und wir sehen das ja in anderen Bereichen hinterher hinken.
00:31:19: Also wir haben jetzt beispielsweise im Rahmen einer Studie auch nochmal untersucht und festgestellt, also wir haben einen hohen Alterungszustand auch.
00:31:28: Wen überrascht das jetzt mit mal in unseren Netzen?
00:31:30: Also müssen sehr viele von den Netzen erneuert werden.
00:31:35: Ist das ja auch ein Teil der Diskussion.
00:31:37: Wir müssen nicht nur ausbauen, sondern erneuern.
00:31:39: Also wir kommen von einem sehr starken Sparen her, sind dann in eine Welt gegangen.
00:31:44: So, jetzt bauen wir die erneuerbaren aus.
00:31:45: Jetzt geht es los.
00:31:46: Klimaschutz ist das oberste Ziel.
00:31:48: So, und jetzt haben wir festgestellt, wenn wir nur mit den alten Systemen, mit den alten Methoden die Netze ausbauen, wird das irgendwie ziemlich top.
00:31:55: Da kam das Thema Digitalisierung mit ins Spiel.
00:31:58: Damit können wir Kosten einsparen.
00:32:00: Wir können die vorhandene Infrastruktur besser auslasten.
00:32:03: Und jetzt ist unsere Sorge, laufen wir wieder in eine politische Diskussion rein.
00:32:08: Wir müssen effizienter, kosteneffizienter werden.
00:32:11: Wie kriegen wir das kostengünstiger hin?
00:32:14: Wie kriegen wir den Ausbau der Neuerbahnen mit dem Ausbau der Netze harmonisiert?
00:32:19: Es ist immer wieder ... Ich glaube, wenn man den Bogen sich so mal anguckt, das ganze Thema ist ganz stark von der politischen Rahmenbedingungen abhängig.
00:32:28: Und natürlich, wenn es um so Riesenbeträge für den Netzausbau geht, und ich meine auch das, was unsere Unternehmen in ihre Produktionskapazitäten investieren, ist ja auch nicht ohne.
00:32:39: Da guckt erst mal jeder, was heißt das jetzt eigentlich?
00:32:43: Und da mehr Stabilität herzustellen, dafür kämpfen wir seit Jahren, aber es ist natürlich mit jeder wechselnden Regierung und jeder Legislaturperiode, man hat andere Player und jedem Ereignis, was noch dazu kommt, was sozusagen politisches Handeln schon danach ruft, verändern sich dann die Situationen auch wieder.
00:33:02: Und das ist nicht einfach, da eine gewisse langfristige Verlässlichkeit reinzubringen.
00:33:07: Um ein Beispiel zu nennen, hier in der Messe heute Morgen wurde auch darüber gesprochen, dass es nun geplant wird oder geplant werden soll, dass die Übertragungsnetze bzw.
00:33:16: Verteilnetze wieder über der Erde auf Masken ausgelegt werden und nicht im Boden.
00:33:21: Das würde irgendwie zwanzig Milliarden sparen.
00:33:24: Alles richtig, dachte mir nun, na ja, ich würde das mal unterstreichen wollen, was ihr gesagt habt.
00:33:27: Ich glaube, ich besser mal einen Plan komplett durchzuverfolgen und mal umzusetzen, auch die Planungssicherheit zu verschaffen.
00:33:33: Also jetzt, dann zu überlegen, ich ändere wieder die Strategie.
00:33:37: Ganz persönlicher Eindruck, das ist weder IT-technisch noch von der politischen Ebene, mein Eindruck war heute Morgen, dachte ich mir mein Gott, dann nehmt doch die zwanzig Milliarden, es macht doch Sinn.
00:33:46: Es ist doch nicht hier an der falschen Stelle zu sparen, war so ein persönlicher Eindruck, den ich hatte.
00:33:51: Also das ist ein Paradebeispiel für die politische Unwegbarkeiten in der ganzen Diskussion, weil natürlich gerade in dem Umfeld die handelnden Player auf politische Stabilität gesetzt haben und entsprechend investiert haben.
00:34:05: Ich will mich gar nicht auf die eine oder andere Seite schlagen.
00:34:09: Aber Fakt ist, das Paradebeispiel, da geht es um enorm große Summen.
00:34:14: da dann nicht einfach zu sagen, wir haben zwar jetzt hier vor fünf Jahren oder zehn Jahre politische Entscheidung getroffen und die werfen wir jetzt wieder über einen Haufen und damit sind auch Investitionen sozusagen zunichte getan, also da sozusagen rückwirkend wieder einzugreifen, das ist Gift.
00:34:28: Absolut.
00:34:29: Und vor allem wenn man daran denkt, dass ja die Welt auch nicht still steht.
00:34:32: Also gerade das Thema Netzeausbau, Digitalisierung, Elektrifizierung sind die globalen Megatrends.
00:34:38: Und wenn wir jetzt auch damit mit dem Versuch vielleicht nochmal zwanzig Milliarden.
00:34:41: wahnsinnig viel Geld ohne Frage, aber irgendwo noch mal da zu sparen oder da noch mal einen Schritt zurückzugehen, das schadet uns langfristig und ist nicht ein nachhaltiger Ansatz, weil die Unternehmen dann einfach auch weltweit in andere Märkte gehen und dann dort die Netze ausbauen und wir können uns dann, wenn wir in fünf Jahren wieder am gleichen Punkt rauskommen, wieder hinten anstellen.
00:35:00: Also das wäre auch irgendwie wirklich bedauernswert.
00:35:04: Also vielleicht auch noch mal ein Punkt aus meiner Erfahrung, gerade jetzt im ZVI mit den Herstellern, die Produktionskapazitäten werden natürlich immer der jeweiligen Nachfrage angepasst.
00:35:13: Und die waren in der Vergangenheit, ich würde mal sagen, vorsichtig auf verhalten niedrigen Niveau.
00:35:19: Und man hatte sich da eingerichtet.
00:35:20: Jetzt ist die Nachfrage explosionsartig gestiegen.
00:35:24: Jetzt werden die Produktionskapazitäten ausgebaut.
00:35:26: Und jetzt fangen wir wieder an und diskutieren darüber, wie wir irgendwie das Tempo drosseln können und so weiter.
00:35:32: Also das ist fatal für Investitionssicherheit.
00:35:36: Sie müssen in ihrem beruflichen Leben ja mit sehr vielen Interessenskonflikten umgehen und die moderieren.
00:35:41: So verstehe ich zumindest auch die Situation.
00:35:43: Ich würde Sie gerne zum Abschluss zwei Dinge fragen.
00:35:45: Erstens, was denken Sie?
00:35:46: ... ist die beste Lösung, um die größten Interessenskonflikte zu lösen.
00:35:52: Eine Idee.
00:35:52: Und zweitens, wenn wir uns heute einmal einen Blick in die Zukunft, wenn wir uns heute das digitale Ökosystem nennen, das mal, ... ... im Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr-
00:36:04: und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr-.
00:36:08: kriegen sie die nicht über einen Hut, wenn der Wettbewerb da eine Rolle spielt.
00:36:11: Und wir haben ja normal im ZVI die Wettbewerber alle an einem Tisch.
00:36:15: Und wenn die sozusagen die Themen einspeisen, die sozusagen den harten Wettbewerb zwischen den Unternehmen betreffen, da kriegt man das nicht hin.
00:36:22: Also Regel Nummer eins, den Wettbewerb raushalten.
00:36:26: Und was sind die gemeinsamen industriepolitischen Interessenklagen?
00:36:30: Und da muss man viel, viel reden, viel telefonieren, viel schreiben, nachfragen und dann anfangen aufzuschreiben, reflektieren, passt das so, alle abholen, auch um Verständniswerben, dass man nicht jeder Einzelposition mit reinnehmen kann, weil es geht um das große Ganze.
00:36:47: Und das ist unser Tagesgeschäft, würde ich sagen.
00:36:50: Und oft gelingt uns das gut.
00:36:53: Manchmal haben wir ein bisschen länger Diskussionen, aber wir sind da eigentlich ganz gut unterwegs und wir haben ganz ehrlich auch tolle Mitglieder.
00:37:00: Also das muss man wirklich sagen, das macht Spaß, mit denen zusammenzuarbeiten und die gemeinsamen Positionen zu erarbeiten.
00:37:06: Ja, und ich glaube auch der transparente Prozess, den wir da leben, auch gemeinsam, also das führt dann oft zum Erfolg.
00:37:13: Insofern vielleicht nochmal der Blick auf die zweite Frage, wie sieht
00:37:17: das zukünftige
00:37:18: Ökosystem aus?
00:37:20: Genau, also da haben wir natürlich so die Wunschvorstellung, dass es wirklich gelingt, da eine digitale Souveränität auch tatsächlich hinzubekommen, die eben alles vereint, also das Thema Resilienz in der Infrastruktur und in der Energiewirtschaft auch auf den Marktprozessen hinzubekommen.
00:37:34: wo es eben auch gelingt, die Flexibilitäten zu nutzen, die heute vielleicht auch noch ein Stück weit brach liegen, also wo wir dann auch an das Thema CO²-Einsparung und aber auch Kosteneffizienz kommen und was natürlich... Und besonders am Herzen liegt es dann auch wirklich eine Wertschöpfung in Europa zu generieren und zu halten und zu stärken, die das als wirklich neues Feld entwickelt.
00:37:54: Und ich glaube, wenn man hier auch auf der Messe unterwegs ist, dann sieht man, dass das hat man auch in den letzten Jahren schon immer wieder in kleinen, zarten Pflänzchen gesehen, dass es eine wirkliche Transformation gibt, die auch neue Chancen bringt.
00:38:05: Und das wäre, glaube ich, die Zielvorstellung digitales Ökosystem mit einer Vielzahl von vielen verschiedenen Akteuren und verschiedenen neuen Lösungen.
00:38:14: Frau Lorenz, Frau Hühnerburg, wir sind jetzt am Ende der Zeit dieser Episode angekommen.
00:38:18: Es war sehr, sehr spannend und ich hätte auch noch viele Themen und ich denke, dass wir auch noch sehr viele Themen haben, über die wir vielleicht noch sprechen und die auch noch vertiefen.
00:38:26: Für heute möchte ich mich recht herzlich bedanken für Ihre Zeit und für diesen Einblick, vielleicht auch den Einblick durch Schlüsselloch und mal hinter die Kulissen zu schauen, wie auch so eine politische Situation und politische Arbeit ist und welche Aufwendung, man hat, um alle Player an einen Tisch zu bekommen.
00:38:42: Vielen Dank.
00:38:42: Das letzte Wort gehört Ihnen.
00:38:44: Ja, vielen Dank auch von unserer Seite.
00:38:45: Also mir hat es viel Spaß gemacht.
00:38:47: Die Themen sagen wir immer liegen auf der Straße.
00:38:50: Sie gehen uns nicht aus.
00:38:51: Wir haben Lust auf Veränderung, Lust auf Neues und auf Gestalten.
00:38:56: Und ich glaube, sonst würden wir es so lange im Verband nicht aushalten.
00:38:59: Definitiv.
00:39:00: Also auch vielen Dank von meiner Seite.
00:39:01: Und ich glaube, das Wichtigste aus meiner Sicht ist, dass es wirklich eine gemeinsame Anstrengung ist.
00:39:06: Also gemeinsam ist es alles möglich, was wir uns so überlegen.
00:39:09: Vielen
00:39:09: Dank.
00:39:09: Danke.
00:39:16: von Atoz.