LEAG als Innovationsmotor: Flexible Rechenzentren im Kraftwerk und strategische Partnerschaften
Shownotes
In dieser Episode sprechen wir mit Uwe Fischer, dem CIO der LEAG, über die spannende Transformation eines der größten Energieversorger Deutschlands. Unter dem Motto „Gigawatt trifft Terabyte“ nehmen wir Sie mit in die Lausitz, wo innovative Ideen und Start-ups auf jahrzehntelange Ingenieurkunst treffen und die Region sich zu einer modernen Gigawatt Factory entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie LEAG den Wandel vom traditionellen Braunkohlestrom hin zu erneuerbaren Energien meistert und welche Rolle Digitalisierung und IT dabei spielen. Es geht um kosteneffiziente Rechenzentren, die Nutzung von Industrieflächen, innovative Speicherlösungen – und die Vision, nicht nur Energie, sondern auch Infrastruktur für Start-ups und Großunternehmen bereitzustellen.
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich willkommen zu einer weiteren Episode unseres Podcasts.
00:00:13: Ich begrüße jetzt Herrn Uwe Fischer, Herr Fischer Sie sind CIO der Leak und wir haben heute das Thema Gigawatt trifft Terabyte ein besonderes Thema dass Luft wir gleich.
00:00:27: darf ich sie denn vorab bitten sich vorzustellen und vielleicht paar Worte auch zur Leak zu sagen?
00:00:31: Genau.
00:00:32: Mein Name ist Uwe Fischer, vielen Dank für die Einladung!
00:00:35: Ich bin seit über zwanzig Jahren in der Energiewirtschaft tätig und mich hat nach einigen Bewegungen, eigenen Stationen von EON erneuerpaare bei der EON zu Leipziger Stadtwerke hin zur Lausitzer Energie- und Braunkohle AG verschlagen.
00:00:57: Das einer der großen Energieversorgung in Deutschland.
00:01:02: Man kannte es früher als Wattenfall-Deutschland, war ein sehr großer Player im Markt ist es immer noch sind in.
00:01:10: jeder kennt das Thema Kohleausstieg, jeder weiß CO² wie man nicht umgeht, jeder weiss dass das Thema Grünstrom einen oder Treiber ist, das alle beschäftigt und auch uns beschäftigt.
00:01:23: Das Unternehmen wandelt sich von über den Kohleausstiegsplan, der so die nächsten zehn bis vierzehn Jahre klare Richtung hat wird es uns treiben.
00:01:34: Die heutigen Großkraftwerke mit ihren Terrawattsanleistungen in der gleichen Größenordnung in erneuerbare Energien – wir nennen das unsere Gigawatt-Kampagne – in er neuerbare Clean Power Kraftwerke also Gas Turbinkraftwerke aber auch Energiespeicher zu bringen.
00:01:55: Wir haben einige Start-ups bei uns am Laufen, einige innovative Ideen wie Solarthermie auf dem Wasser.
00:02:02: Auf dem Ostsee ist ein sehr großer Solarspeicher, ein Schwimmender.
00:02:08: Laut solchen Themen beschäftigen wir uns um diesen Wandel von sieben Terawatt-Prauenkohle-Strom in die neue Bahn zu bringen.
00:02:18: Das ist so der Treiber hinter allem.
00:02:20: das heißt Das bedeutet, dass für ein Unternehmen in Richtung Digitalisierung Richtung Umbau um die Kurve zu kriegen.
00:02:28: In das Thema Daten bedeutet es, wir sind ein stabiler sauberer sicherer Konzern gewesen der die Prozesse im Griff hatte, optim über den letzten Jahrzehnte extrem optimiert hat wie man diese Geschäftsprozesse abwickelt, zuverlässig abwickeln.
00:02:48: ja das war so der Treiber und aus so einem Ein Produktunternehmen, also ein Konzern mit über sieben Tausend Mitarbeitern um dort jetzt in einen Modell zu gehen.
00:03:00: In einem Führungsmodell wo man sehr viele Start-ups oder Unternehmen die gerade im Wandel sind sich auch dort zu etablieren.
00:03:11: um so etwas aufzubauen und zu führen braucht es Veränderung aus Flexibilität.
00:03:16: dann müssen die starren Korsette der Vergangenheit gelöst werden Das heißt, die Netze des Rechenzentrums und das Outsourcing.
00:03:24: Die Data-Silos.
00:03:27: All das kann man für ein schlankes, kostenoptimiertes Startup um dort überhaupt im Bettbewerb standhaft zu sein.
00:03:38: Kann man es nicht wirklich verwenden?
00:03:40: Das war der Grund warum wir gesagt haben wenn das Unternehmen sich transformiert und verändert dann muss die IT auch tun.
00:03:47: Und eigentlich muss der IT immer schneller sein wie das Unternehmen, weil das Unternehmen und die Prozesse brauchen einen Fundament eine Basis auf dem zu laufen.
00:03:55: Das war genau der Punkt warum ich im allerersten Jahr in meiner Rolle bei der LEAG begonnen habe.
00:04:01: das Fundament also Netzwerk Rechenzentrum komplett neu zu denken von einem dezentralen Konzern hin in einer Plattform für viele Unternehmen mit denen wir schlank und flexibel umgehen können und auch kostenoptimiert.
00:04:17: Bevor wir da einsteigen, bedeutet das denn dass jetzt im Grunde die Leag der Kern des neuen Silicon Valley ist?
00:04:24: Klingt ein bisschen so!
00:04:25: Das ist die Lausitzer Gigawatt Factory.
00:04:28: ja, das ist etwas wie die Regionen immer schon getrieben, hat sehr stark in den Ingenieurwesen und in anderen Themen eine Rolle gespielt.
00:04:40: und auch hier wird es auch andere Unternehmen, viele Unternehmen geben die jetzt dort in dieser Start-up Blase in den Themen natürlich Partnern und wieder mit uns arbeiten weil wir müssen ja auch etwas für die Region tun.
00:04:53: Aber ist man schon soweit dass man jetzt schon eine Substitution oder eine Kompensation von dem Tagebau erreicht hat?
00:04:58: Ist man schon so in dem Wandel eine Transformation oder brauchst du da noch ein bisschen
00:05:04: einer der großen Tagebaue?
00:05:05: Der erste ist ja der Ostsee geworden.
00:05:07: danach haben wir nicht von ungefähr das ist ein Riesenbindensee geworden der dort zwar noch nicht zur Öffentlichkeit freigegeben wurde, aber das sind nah dran.
00:05:15: In ein paar Jahren ist es soweit wenn sich die EU von alles gefestigt haben.
00:05:19: Aber diese Landschaft verändert sich sehr stark und so einen Tagebau umzubauen geht nicht Jahre sondern leider Jahrzehnte.
00:05:27: Und das muss aber mit langer Hand vorbereitet werden.
00:05:29: Ja, aber
00:05:30: es zieht auch viele Start-ups an.
00:05:36: Das sind Start-Ups, da sind aber auch andere Unternehmen, die viel Fläche brauchen
00:05:40: D.h.,
00:05:41: der Deutsche Bahn ist vielleicht nicht gerade Start-up, aber es auch ein Business das von unseren Umbauarbeiten, von der Transformation und den Netzen, von den Bahnverbindungen, von dem Kraftwerken, vom Ingenieurkunst die wir haben dort Flächen sich sichert um mit uns in Zukunft zusammenzuarbeiten d.h.
00:06:02: Startups im Schwerlastbusiness oder wie auch immer man kann sich ja auch andere Sachen vorstellen repariert, gebaut oder sonst irgendwas werden müssen.
00:06:13: Das ist so einer der Schwerpunkte was einfach die Flächensicherung bei uns oder Speditionen mit denen wir zusammenarbeiten können.
00:06:22: auf der anderen Seite aber auch in dem Batterie-Business das wir in den letzten Jahren dramatisch hochgezogen haben sind Konsortien entstanden die man vorher nicht kannte und dadurch dass wir es in Größenordnung machen da wir die großen Netzanschlüsse dort haben Heute schon oder immer bei den größten europäischen Batteriebetreibern mitspielen, zieht es dort auch Unternehmen an.
00:06:48: Wenn wir jetzt Start-up sagen dann denkt man an kleine zwei Mankunternehmen.
00:06:53: Nee, Start up kann ja auch sein ein Joint Venture aus drei vier Großunternehmende sich neu ansiedelt.
00:06:59: das sind alles Möglichkeiten wo wir heute nicht wissen was passiert, aber wir sind vorbereitet.
00:07:04: Wir bieten Flächen und zuverlässigen Strom, weil das was wir heute mit Braunkohle liefern, weil wir nachher vielleicht mit Grastubin oder auch mit Großspeichern.
00:07:13: Also unsere Großspeicher sind viertausend Megawattstunden Kapazitäten.
00:07:18: damit kann man lange stabile Energieversorgung bereitstellen.
00:07:21: Dann kommen wir jetzt auf den Kern.
00:07:24: einmal noch zurück.
00:07:25: Jetzt haben Sie die Nicht verrückte.
00:07:28: Aber wenn man das zum ersten mal hört, Idee gehabt.
00:07:31: jetzt überlege ich mir auch wie meine Rechenzentrumslandschaft eigentlich aussehen muss.
00:07:35: der Antrieb ist sozusagen auch durch eine gewisse Souveränitätsbedarf gegangen Auch durch die Situation dass sie ein altsystem hatten.
00:07:44: Sie sind ja verantwortlich für die IT dort und das haben sie konsolidiert.
00:07:48: Und in dieser Konsolidierung da kamen sie dann auf die Idee Mensch so einen Kraftwerk ist eigentlich ein gute location Ein Rechtszentrum.
00:07:57: Manchmal ist es so, dass der Kollege Zufall mitspielt und Corona hat die Welt verändert, hat irgendwelche anderen Geschäftsstrategien verändert.
00:08:08: Und als ich auf der Suche war nach... Ich habe erst mal den Energiering oder unseren Rechenzentrumsring überlegt wie wir die großen Flächen, die wir haben, vernünftig mit Glasfasern miteinander verbinden können.
00:08:23: Wir reden hier von einem Ring vierhundert Kilometer.
00:08:25: Da mussten wir etwas tun.
00:08:27: In dem Zusammenhang haben wir das Glück gehabt, dass der Staat mit Fördermitteln auch große industrielle Flächen frisch angebunden hat auf seine Kosten, wo wir relativ schnell Glasfaser nutzen konnten.
00:08:43: und dann hatten wir überlegt, mit welchem Anbieter arbeiten wir zusammen?
00:08:48: Wie schreiben wird es Ganze aus?
00:08:50: wie bereiten wird es vor?
00:08:52: Und in dem Zuge habe ich einen Raum gefunden.
00:08:56: Den hat man vor drei bis vier Jahren für einen hohen Millionenbetrag zu einem Rechenzentrum gemacht, weil man damit einen Eisenbahn-Zentraleitstand mit Rechencentrums Anbindung ertüchtigen wollte.
00:09:09: Das hat sich im Zuge der Corona-Krise oder des anderweitigen gelöst.
00:09:13: aber der Raum wurde gebaut und war verfügbar.
00:09:15: die Löschanlage, die Absicherung, die Anbindung... Es war alles da!
00:09:22: Aber das war noch nicht im Kraftwerk.
00:09:24: Das ist noch außerhalb des Kraftwerks, ne?
00:09:25: Das ist
00:09:25: eben Industrieparkes, Kraftwerkes ist angelehnt an unser Kraftwerk.
00:09:30: und dann hatte ich mir lange überlegt wenn ich so etwas habe, wenn ich jetzt wirtschaftlich machen will, wenn sich das Thema souveräne Datenhaltung angehen will die Diskussionen mit den großen Cloud-Anbietern gehen immer ja natürlich sind die Daten nur in Europa und natürlich Saatenschutzgesetz.
00:09:47: Sie werden alle eingehalten.
00:09:48: Ja sie werden eingehalten.
00:09:50: aber was isst das haben wir auch neulich gemerkt, gab es noch ein US-Gesetz hat Zugriff auf große Datenmengen in Europa verlangt.
00:09:58: Hat sie auch anstandslos bekommen.
00:10:00: Das heißt so richtig ist die Souveränität in Europa nicht wirklich da.
00:10:06: An der Stelle hatte ich vor Jahren auch schon begonnen einen Klauderechenzentrum, also Service, also quasi Oberkante Hardware zu verwenden um obendrauf ein wirkliches souveräntes Datenlandschaft, Datenplattform aufzubauen.
00:10:21: Und hier hatte ich jetzt auf einmal die Möglichkeit zu überlegen, was ist denn wenn ich die Wertschöpfung bis ganz nach unten nehme?
00:10:27: Was ist es denn das große Risiko?
00:10:29: Wir sind heute in der Technologie so weit dass das Thema Virtualisierung neu gedacht werden muss.
00:10:35: Inwiefern?
00:10:36: Es gibt Anbieter, Broadcom, VMWare, Lizenzmodelle wo man sagt okay an dieser Stelle ist es nicht mehr genau das.
00:10:43: Siebzig Prozent der Linux-Systeme laufen auf Windows.
00:10:46: Virtualisierung, das ist vielleicht auch nicht im Sinne des Erfinders.
00:10:50: und an dieser Stelle bin ich ein Verfechter der Open Source Methoden.
00:10:53: und wir gehen hier jetzt auch auf die Proxmox Virtualisierung Schicht open sourcemäßig um auch hier einen Einsparpotenzial zu haben.
00:11:02: Und jetzt habe ich mir überlegt was ist der letzte Hebel?
00:11:05: Das Thema Energie.
00:11:06: rein wärme raus!
00:11:08: Ist das was normaler Energieversorger macht Das sichere Energie rein ist das, was ein großer Energieversorgung macht.
00:11:15: Wärme raus in jedem Kraftwerk haben wir Fernwärmeanbindung.
00:11:18: Das heißt auch die Wärmhe, die wir da draus bringen können wir weiter verarbeiten und weiter verwenden, was Sinn macht.
00:11:24: Das heisst.
00:11:25: von daher sind wir eine Lage als Unternehmen das Ganze aus einer Hand anzubieten wenn wir jetzt Flächen ermieten werden.
00:11:33: Die Großflächen wo bis heute Kraftwerke stehen Tagebau und wir dort hingehen und Industrie ansiedeln dann will die Industrie nicht in ihren eigenen Serverraum bauen und so weiter, sondern sie brauchen dort ja auch Dienstleistung.
00:11:46: Die braucht irgendwie jemand der die Sachen für Sie macht, die normal an einem Konzernkampus stattfinden.
00:11:52: Wenn man aber einen solchen Standort viele, viele Start-ups oder kleine Unternehmen zusammenbringt muss irgendjemand die anderen Sachen nehmen.
00:11:59: Da ist, wir hatten Rechenzentren dazu Und das sind so Themen wo wir uns überlegt haben Ja es macht eigentlich Sinn und... ...dreißig Prozent der Kosten eines Rechencentrums ist Strom.
00:12:10: Und wenn ich das ergänzen darf, wir sehen hier nicht nur in der Energiewirtschaft sondern im gesamten Markt die Situation dass der Bau von neuen Rechenzentren immer davon abhängig ist ob ich überhaupt die entsprechenden Stromkapazitäten bzw.
00:12:23: Leistungskapazitäten bekomme und tatsächlich einige Bauprojekte scheitern daran nicht die Leistung hinbekommt, aktuell noch nicht hinbekommen.
00:12:31: Der Netz war noch nicht ausgebaut ist dazu.
00:12:33: Da sahen Sie natürlich einen kurzen Weg!
00:12:35: Habe ich sie denn richtig verstanden?
00:12:36: Dass Sie diese Rechenzentrumsleistungen und die Rechencentrumkapazitäten nicht nur für Ihr Unternehmen sondern letztendlich auch für den Markt zur Verfügung stellen wollen?
00:12:44: oder war das ein Missverständnis?
00:12:45: Nein, wenn man darüber nachdenkt in der Transformation große Flächen Industrieparks aufbauen und Leistungen an andere geben dann werden dort auch IT-Leistungen jeglicher Art drin vorkommen, ob es die Internet- und Netzanbindung ist.
00:13:01: Ob es quasi Serverdienstleistungen oder vielleicht auch reine Rechenzentrums Hosting Kapazitäten sind – das sind Möglichkeiten, die wir jetzt gerade aufbauen.
00:13:15: und wenn wir soweit sind und es an den Standorten benötigt wird können wir beliebig skalieren weil wir bauen unsere Rechencentren in alle drei Straftjagdstandorte, die wir im Moment haben und ein großes.
00:13:31: Die anderen als Backup oder Notfall-Szenarien aber sind beliebig erweiterbar.
00:13:37: Es sind die Flächen da es sind die Räumlichkeiten da ja und ihr könnt beliebig.
00:13:42: ich meine Wir sind jetzt hier auch auf der eVolt auf unserem Stand von Arthos gerade in einer Podbox zusammen.
00:13:47: Aber es liegt natürlich nahe dass wir uns als Artus sehr intensiv auch damit beschäftigen, beziehungsweise natürlich auch darum Bewerben Dienstleister für die Leak zu werden in den Komponenten Sicherheit.
00:13:58: Also AGCS heißt unser Portfolio.
00:14:00: Es geht darum dass man als Sicherheitskomponent mit einbringen kann und ich denke auch das ihre Strategie zumindest vermute ich oder widersprechen sie mir schon auch so aufgebaut ist aus den verschiedenen Komponenten, also auch da tatsächlich aus Cloud anbietern und anderen und Hardware-Komponentinnen usw.
00:14:17: sozusagen eine Hybridarchitektur aufbaut.
00:14:20: oder ist es tatsächlich sehr monolitisch?
00:14:23: Nein absolut, ich sag mal die Zukunft ist cloud Die Zukunft is on premise und heißt sich Zukunft ist hybrid.
00:14:30: Genau so ist das Sie
00:14:31: wird es sein und man kann's nicht verhindern.
00:14:34: unsere Strategie sagt klar alles was commodity ist Alles was viele viele andere im deutschen oder weltweiten Markt außen der Cloud bringen, werden wir keine Skaleneffekte, keine Wirtschaftlichkeit, kein Wissensaufbau haben um es in wirtschaftlich auf dem Gleiche ein Deboot zu bringen.
00:14:52: Auf der anderen Seite haben wir sehr viele Individualisierungsleistungen.
00:14:55: Wir haben sehr viele energiewirtschaftliche rötische Infrastruktur Anforderungen die wir individuell berücksichtigen müssen.
00:15:03: das ist quasi das Gegenteil von einer Standardisierung und diesen Spagat bilden wir genau damit ab dass wir verschiedene Layers in unserem Rechenzentrum abbilden.
00:15:14: Wir haben einen Layer den wir abschotten, den wir quasi ganz anders behandelt wie den Rest.
00:15:19: aber von der Grundphilosophie ist Kritis Anforderungen IT Sieg hat und so weiter ist in allen unseren Komponenten drin.
00:15:29: im einen Bereich sind die Prozesse ein bisschen lockerer Im anderen Bereich sind sie sehr scharf geschnitten um alles anzubieten.
00:15:38: Aber Wenn ich einen Bereich nach Kritis oder das IT-Seekatkriterien betreibe, dann ist es kein Aufwand, dass wir den anderen mitzudenken und genau das machen.
00:15:49: Was im Kritisbereich?
00:15:51: gut tut oder notwendig ist, tut dem anderen Bereich sehr gut.
00:15:54: Na
00:15:54: ja sie sprechen jetzt mit einem Provider der das also ich nicht persönlich aber der Arthus macht das natürlich als Kerngeschäft schon seit Jahrzehnten.
00:16:01: die Leistungen auch im kritischen Bereich insbesondere auch für den militärischen Bereich.
00:16:06: von daher wissen wir wovon wir sprechen und wir würden uns natürlich freuen wenn wir da auch mal auf der strategischen Ebene uns überlegen wie wir dort auch zusammenarbeiten können weil die Erfahrungen die wir haben die projizieren wir natürlich auch den anderen Märkten in kritische Infrastrukturen.
00:16:19: Plakativste ist der aus dem Verteidigungsbereich.
00:16:23: Jetzt darf man tatsächlich in den Podcast den Namen nicht nennen, ich sage Ihnen aber gleich noch mal.
00:16:27: Ja es ist interessant dass ein Energieversorger und einen IT-Provider dann sozusagen über Schneidungspunkte jetzt auch haben.
00:16:34: Und
00:16:34: genau an dem Punkt Sie bieten Leistungen drum sind wir hier auch so zusammengekommen.
00:16:39: In einer unserer Ausschreibungen haben wir spezielles Portfolio das wir selber abbilden können, dass wir in unserem Rechenzentrum Abu gehaustet haben wollen.
00:16:49: Ausgeschrieben und so sind wir im Moment in den Gesprächen dazu um hier ein Weg zu finden wie ich in einer sicheren Infrastruktur Expertenwissen aus der Cloud oder Experten-Wissen aus anderen Unternehmen mit integrieren kann um genau diese hybride Version ohne das man alles selber macht zum Leben zu führen.
00:17:11: Welches Image haben Sie eigentlich in der Leak?
00:17:13: Ich erlebe sie, habe sie in den Vorgesprächen auch so erlebt als Macher.
00:17:16: Als Aufräumer.
00:17:17: Da kommt jemand, der findet eine Situation vor und sagt okay das ist meine Vision und dann macht er aber auch.
00:17:24: also sie sprechen nicht lange.
00:17:25: wie kommt das an?
00:17:27: Ja es ist etwas dass man mitdenken muss und auch mal überlegen.
00:17:31: wenn mein neues Terrain Ich habe noch nicht gesehen, dass die Indianer Hundertskrauts vorangeschickt haben und einer hinterher gelaufen ist.
00:17:40: Sondern es war immer andersrum.
00:17:41: Es heißt eine holt sich blutige Nase.
00:17:44: Einer versucht den Weg zu finden der machbar ist.
00:17:48: Das ist ein bisschen das was ich in ersten Jahr so machen musste denn ich musste parallel eine Strategie aufbauen eine Infrastruktur umbauen eine Organisation neu strukturieren und ein neues Geschäft unterstützen.
00:18:04: Das waren Themen, da musste ich im ersten Jahr mir erst mein Team aufbauen.
00:18:08: Ich müsste erst ein Treasury Board aufbauten.
00:18:10: Ich muss unser Demandboard etabliern.
00:18:13: Ich musste die Sicherheitsorganisation so etablieren dass sie jetzt auch nicht zweifelig sein wird für das Gesamtunternehmen.
00:18:20: Das Ganze macht man normal.
00:18:22: schön nacheinander planen dann umsetzen und an ins Leben führen.
00:18:28: Wir haben erstens Leben geführt und dann umgebaut, das bringt eine Unruhe.
00:18:33: Wenn man zehn Jahre Zeit hat für so einen Umbau kann man es anders machen.
00:18:36: Wenn wir in zwei Jahren das Ziel hat alles umbauen zu müssen, dann muss man diesen Weg gehen!
00:18:43: Es belastet die Organisation.
00:18:46: wenn sich etwas schneller bewegt als das andere ist eine Reibung und wir versuchen uns als Nestwärme zu verkaufen, aber ist es nicht immer.
00:18:53: Wenn man über den Tisch gezogen wird das als Netzwärme zu verkaufen?
00:18:56: Das ist dieser Spaß!
00:18:59: Gut, das gehört dazu.
00:19:00: Sind Sie schon angekommen oder wie weit ist der Weg noch?
00:19:04: Nein ich bin glaube ich bin angekommen.
00:19:06: wir sind im Unternehmen.
00:19:08: in der Führungsmannschaft sind wir zu einem starken Team zusammengewachsen und stemmen diese Transformation auch gemeinsam.
00:19:17: Der Plan steht die Projekte sind initiiert.
00:19:20: Jetzt geht es eigentlich an die Durchführung.
00:19:21: Genau,
00:19:22: jetzt geht's in die Fläche.
00:19:22: Also ein Netzwerk Rechenzentrum ist etwas was der IT aus der IT rausmacht.
00:19:26: da ist noch sehr wenig Außenwirkungen.
00:19:28: Jetzt Plattformgedanken und neue Themen machen.
00:19:32: Allein im Personalbereich haben wir eine komplett neue HR-Strategie weil die ja wenig mit Netzwerken Infrastruktur zu tun hat.
00:19:40: Da haben wir quasi einen kompletten Umbau auf eine cloudbasierte Softwarelösung Parallel angegangen, wir haben es mit achtzehn Monaten geplant.
00:19:49: Es ist im Moment voll im Plan.
00:19:52: Es gibt auch die ersten Feedbacks von denen sie sehr skeptisch waren zu beginnen, die uns klar gesagt haben das geht gar nicht anders.
00:20:01: Es muss immer so gemacht werden.
00:20:02: jetzt heute tun.
00:20:03: Von diesen Kollegen haben wir gehört, die Mitarbeiter in Recruiting sind so glücklich.
00:20:07: Die konnten sich nicht vorstellen dass etwas zureimungslos funktionieren kann das die Vollintegration eines Prozesses in einem System möglich ist also was einen den ganzen Lasten ärgert wo man dann überlächelt und sich freut dass man erfolgreich war.
00:20:25: Das ist eine Standardfrage.
00:20:26: trotzdem hat sie jetzt im Moment ein etwas anderes Licht wenn wir fünf Jahre drei Jahre nach vorne gucken.
00:20:32: Wie sieht Ihr Arbeitsumfeld?
00:20:34: Wie sieht die Leak, wie sieht Lausitz aus?
00:20:37: In der heutigen politischen Welt in der bis gestern erneuerbaren noch sicher waren.
00:20:44: In der jetzt auf einmal ein Draft in den Raum schickt, der die gesamte Wirtschaftlichkeit der Erneuerbarung infrage stellt und hier im mitten der Energiewende aktiv zu sein... Ich kann es Ihnen nicht sagen!
00:20:59: Es wird eine starke Veränderung geben Egal in welche Richtung, ich glaube das weiß Politik heute noch nicht und wir sind vorbereitet um den Weg der dann möglich ist zu gehen.
00:21:09: Herr Fischer!
00:21:10: Die Zeit ist schon um und ich möchte mich herzlich bedanken für das sehr erfrischende Gespräch und die Einblicke, die wir hatten.
00:21:18: Das letzte Wort darf ich Ihnen geben.
00:21:20: Ja vielen Dank für die Einladung hat Spaß gemacht.
00:21:24: Vielen Dank!
00:21:31: von ATOS.